Auch 2018 unterwegs für das Recht auf Leben!

Nächste Schritte auf dem Marsch fürs Läbe

Da der 8. Marsch fürs Läbe am Bettag 2017 in St. Niklausen und Flüeli/Ranft OW verboten wurde, reicht die Trägerschaft bei den Gemeinden Sachseln und Kerns ein neues Gesuch ein. „Bäte fürs Läbe“ soll nun an einem Samstag im Frühjahr 2018 nachgeholt und weitgehend so gestaltet werden, wie es für den 17. September 2017 geplant war. Die Gemeindeverwaltungen Sachseln und Kerns wurden bereits angefragt, um einen passenden Termin zu finden.

Die Planung für den 9. Marsch fürs Läbe (inkl. Kundgebung) am 15. September 2018 auf dem bereits reservierten Bundesplatz in Bern wird ebenso fortgeführt. Somit soll das Jahr 2018 mit gleich zwei Anlässen im Zeichen des Lebensrechts stehen.

Nach wie vor bedauern wir es, dass der Gebetsmarsch 2017 nicht wie geplant stattfinden konnte. Das Organisationskomitee (OK) hatte die zuständigen Stellen in Sachseln bereits im Frühjahr kontaktiert, um eine Bewilligung für die Durchführung von "Bäte fürs Läbe" an einem Samstag im Herbst 2017 zu bekommen. Da jedoch die Samstage bereits belegt waren, stellte das Wallfahrtssekretariat Sachseln, welches die Besucherströme im Flüeli einschätzt und lenkt, dem OK den Feierplatz bei der Kirche Flüeli für einen Openair-Gottesdienst am Bettag zur Verfügung. Diese Zusage erfolgte im Mai 2017. Der Marsch fürs Läbe hätte somit am Bettag mit einem öffentlichen Abschlussgottesdienst mit einigen hundert Personen durchaus stattfinden können. Zum Verbot des Gebetsmarsches führten folglich allein die befürchteten Störungen durch linksautonome Chaoten.Das OK prüft nun ein juristisches Vorgehen gegen die Verantwortlichen diverser öffentlicher Stör- oder Gewaltaufrufe gegenüber den Marschorganisatoren bzw. Veranstaltungsteilnehmern. Es darf nicht sein, dass ein paar wenige Aufrufe im Internet dazu führen, dass unser Recht ausgehebelt wird, öffentlich für wichtige Anliegen einzustehen – in unserem Fall für das uneingeschränkte Recht auf Leben. 

Marsch fürs Läbe 2017: Alternatives Gebet auf den Bergen und in den Tälern am 17.09.2017

...in Bregenz, mit 250 Teilnehmenden
... auf dem Schauenberg, bei Wind und Wetter mit Regenbogen


Trotz Verbot - hunderte haben am Bettag "fürs Läbe" gebetet!

Das Datum des 8. Marsch fürs Läbe ist vorüber. Der Gebetsmarsch 'Bäte fürs Läbe' konnte am 17. September nicht wie vorgesehen im Flüeli/Ranft OW stattfinden. Doch haben sich einige Christinnen und Christen gefunden, die in kurzer Zeit dezentrale Gebetsveranstaltungen organisierten. Auch haben Organisatoren von Höhengebeten nach Vermittlung durch 'Gebet für die Schweiz' dazu eingeladen, an bereits organisierten Gebetstreffen teilzunehmen. Der Mobilisierungsgrad für Gebet war eindeutig höher als in den vergangenen Jahren. So hatten verhinderte Teilnehmende des Gebetsmarschs die Möglichkeit, im Rahmen von Höhengebeten, Gebetstreffen in Rathäusern, Gebetsspaziergängen ja sogar an einer Gebetsversammlung an einem geheimen Ort teilzunehmen. Der grösste Anlass mit 250 Personen war ein "Schweigemarsch fürs Läbe", der von katholischen Geschwistern in Bregenz durchgeführt wurde. Die Berichte der Organisatoren sind sehr ermutigend. Hier geht’s zur Bildergalerie und den Berichten der lokalen Gebetsveranstaltungen...

Der Schweizer Marsch fürs Läbe erhält beim Berliner Marsch für das Leben (16.09.2017) «Asyl».

Die Mediensprecherin des Marsch fürs Läbe, Beatrice Gall, richtet im obigen Video ein Grusswort an die Teilnehmenden des Berliner Marsches.

«Bäte fürs Läbe» am Bettag und 2018!

Der für den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag geplante Gebetsmarsch mit Gottesdienst in Flüeli-Ranft, der kürzlich von den Gemeinden Sachseln und Kerns verboten wurde, soll 2018 nachgeholt werden. Das hat der Verein „Marsch fürs Läbe“ am 14. September in einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen. Der vom Regierungsrat Obwalden abschlägig beantwortete Rekurs wird nicht an das Verwaltungsgericht weitergezogen.  Aber... lesen Sie hier die vollständige Medienmitteilung...







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