Marsch fürs Läbe 2017

Durchführung des 8. Marsch fürs Läbe vom 17. September in Frage gestellt!

Als Organisatoren des 8. Marsch fürs Läbe hatten wir seit Längerem positive Zusagen, am 17. September 2017 die Kapelle Bethanien in St. Niklausen OW und den Openair-Feierplatz bei der Kirche Flüeli OW für unseren Gebetsmarsch nutzen zu dürfen.  

  • Mit Hinweis auf zu befürchtende Störungen durch externe Gruppierungen und einen deshalb nötigen beträchtlichen Polizeiaufwand haben die Gemeinden Sachseln und Kerns nun kürzlich mitgeteilt, dass sie für die Benutzung des öffentlichen Grundes keine Bewilligung erteilen. Der Gebetsmarsch dürfe nicht stattfinden.  
  • Da nicht wir als Veranstalter für potenzielle Störungen verantwortlich sind, hat der Verein Marsch fürs Läbe eine Anwaltskanzlei damit beauftragt, einen Rekurs beim Obwaldner Regierungsrat einzureichen.
  • Die Veranstalter erwarten, dass die Obwaldner Regierung ihr Recht schützt, am eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag in St. Niklausen und Flüeli/Ranft eine Gebetsveranstaltung für das in der Bundesverfassung garantierte Recht auf Leben durchzuführen.
  • Da die Veranstalter einen Entscheid des Regierungsrats zugunsten der Gebetsveranstaltung erwarten, wird der im Flyer definierte Anmeldevorgang aufrecht erhalten.
  • Die Kantonspolizei Obwalden hat vom OK unter Strafandrohung verlangt, die Werbung für die Veranstaltung von der Webseite Marsch fürs Läbe zu entfernen. Das Inserat und der elektronische Flyer sind also auf unserer Webseite vorläufig nicht mehr zu finden.
  • Personen, welche auf Grund der in Umlauf gebrachten Inserate und Flyer Fragen zum Stand der Dinge haben, können sich ans OK wenden: info(at)marschfuerslaebe(dot)ch
  • Beterinnen und Beter werden dazu aufgerufen, dafür zu beten, dass die Rekursantwort positiv ausfällt und der 8. Marsch fürs Läbe wie geplant durchgeführt werden kann.

Bitte halten Sie sich den 17. September 2017 frei, um gegebenenfalls doch noch im Herzen der Schweiz für das Recht auf Leben zu beten. Sollte der Obwaldner Regierungsrat den Rekurs abschlägig beantworten, werden wir auf dieser Webseite und allenfalls auch mit einem weiteren Briefversand über alternative Gebets- und Gottesdienstmöglichkeiten am Bettag informieren.

Bildergallerie Marsch 2016 (Bitte Foto anklicken zum Vergrössern)

 

Lebenslang lebenswert: Beeindruckender „Marsch fürs Läbe“ in Bern

Über 1700 Teilnehmende am 7. Marsch fürs Läbe vor dem Bundeshaus in Bern, Motto: lebenslang - lebenswert


Der „Marsch fürs Läbe“ beeindruckte heute auf dem Bundesplatz in Bern mit persönlichen Lebensberichten und einer klaren politischen Botschaft von alt Nationalrat Jean-Pierre Graber. Leider war auch in diesem Jahr wieder nur unter gewaltigem Polizeischutz die Kundgebung der friedlichen Lebensschützer möglich.

Unter dem Motto „Lebenslang lebenswert“ fand heute in Bern auf dem Bundesplatz der siebte Marsch fürs Läbe statt. Ungeachtet der drohenden Angriffe versammelten sich gemäss Zählung der Organisatoren über 1700 Anhänger und Sympathisanten zur überkonfessionellen, zweistündigen Veranstaltung auf dem Bundesplatz. Erstmals fand diese in den drei Landessprachen deutsch, französisch und italienisch statt.

Zu Beginn der Kundgebung beeindruckten die Lebensberichte zweier Frauen zum Thema die Anwesenden, musikalisch umrahmt von den beiden Musikgruppen Le Chaim (Thun) und Jubeltrubel-Brassband (TG).

In seiner politischen Ansprache betonte alt NR Dr. Jean-Pierre Graber, dass seit ca. 40 Jahren eine Serie von Volksentscheiden (z.B. zur Abtreibung, Stammzellenforschung und PID) zu immer mehr Brüchen mit den jüdisch-christlichen Normen zum Schutz des Lebens führen: „Dies betrifft den Beginn des Lebens. Was das Ende des Lebens anbelangt, so wird immer mehr Druck ausgeübt mit dem Ziel, die Suizidbeihilfe im Gesetz zu verankern, sogar in gewissen Fällen die aktive Sterbehilfe.“, so Graber. In der Schweiz widerspreche diese „fortschreitende Erosion des Schutzes des menschlichen Lebens“ der Verfassung, welche den Respekt der menschlichen Würde, die Nicht-Diskriminierung aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung und das Recht auf Leben eines jeden Menschen vorschreiben. Daher seien die Entwicklungen im Bereich der Behandlung des Beginns und des Endes des menschlichen Lebens beunruhigend.

Die Veranstaltung schloss mit einem überkonfessionellen Gottesdienst. Kurzpredigten waren dabei von der reformierten Pfrn. Sabine Aschmann (Schlatt, TG) und dem katholischen Pfr. Ruedi Nussbaumer (Steinen, SZ) zu hören.

Neben den Teilnehmern aus der Deutsch- und Westschweiz und dem Tessin erhielten die Schweizer Lebensrechtler auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Unterstützung aus dem Ausland: Prolife-Gruppen aus Polen, Österreich und Deutschland waren angereist, um gemeinsam das Recht auf Leben einzufordern. Sie alle wollen, wie auch die Organisatoren, auch 2017 wieder für das Lebensrecht, vom Anfang bis zum Ende des Lebens, auf die Strasse gehen. Ob dies unter den massiven Einschränkungen, welche in Bern dieses Jahr für die Veranstalter und Markttreibenden stattfanden, erneut in Bern sein wird, wird noch zu diskutieren sein.

 

Lied «Freud am Läbe» von Mario Schaub, Winterthur. Wird am 7. Marsch fürs Läbe auch in Französisch und Italienisch gesungen.



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