Auch 2018 unterwegs für das Recht auf Leben!

Save the date!

Jetzt schon vormerken: 10. Marsch fürs Läbe, 14. September 2019, Zürich

Falls Sie den Marsch fürs Läbe nochmals als Video der ganzen Veranstaltung oder auch einzelne Sequenzen daraus anschauen wollen...HIER klicken.

Bildergallerie: Marsch fürs Läbe 2018 (zur Vergrösserung Bilder anklicken)

 

Für Freiheit statt Abtreibungsschmerz

 

Für Medienschaffende: Durch Klick auf jeweiligen Bilder lassen sich hochauflösende Bilder herunterladen. Copyrightvermerk: Copyright www.marschfuerslaebe.ch

Der „9. Marsch fürs Läbe“ trug heute ein gesellschaftliches Tabu an die Öffentlichkeit: die zahlreichen Leiden von Frauen und Männern nach einer Abtreibung. Persönliche Berichte von Betroffenen, ein Plädoyer der Nationalrätin Andrea Geissbühler und die Lancierung einer Petition an den Bundesrat prägten die Kundgebung auf dem Bundesplatz. Die Veranstaltung der friedlichen Lebensschützer konnte dank massivem Polizeischutz wie geplant durchgeführt werden.

Unter dem Motto „Abtreibung – der Schmerz danach!“ fand am heutigen Samstag, den 15. September, in Bern auf dem Bundesplatz der 9. Marsch fürs Läbe statt. Ungeachtet der erhaltenen Drohbriefe versammelten sich nach Zählung der Organisatoren ungefähr 1500 Anhänger und Sympathisanten zur überkonfessionellen Veranstaltung auf dem Bundesplatz.

Post Abortion: das Leben danach

Nach internationalen Grussbotschaften aus Europa und Amerika, insbesondere dem päpstlichen Botschafter in der Schweiz, Erzbischof Thomas E. Gullicksen, und einem dreisprachigen Musikprogramm, berichteten zwei betroffene Frauen (eine davon per Video) von ihren Leiden nach einer Abtreibung, allgemein unter „Post-Abortion-Syndrom“ bekannt. Erika Wick, Gründerin der Beratungsstelle „Endlich wieder leben!“ schilderte beispielhaft: „Als ich damals mein Kind hatte abtreiben lassen, dachte ich, ich könnte für den Rest meines Lebens nicht mehr froh werden. In den nachfolgenden sechs Jahren verlief mein Leben in etwa so, wie ich es heute als ‚durch die Hölle gehen‘ bezeichnen würde.“ Je mehr sie ihre Gefühle unterdrückte, desto intensiver entwickelte sie Depressionen bis hin zu Todessehnsüchten. In einem zweijährigen Prozess fand sie Heilung und Freiheit durch „Gottes Liebe und Annahme“ und ermutigt heute Frauen und Männer, mit ihrem Leiden nicht alleine zu bleiben, sondern einen Weg der Beratung und Vergebung zu gehen. So sei „ein neues Leben voller Hoffnung und Perspektive“ möglich.

Sinnleere minimieren

Nationalrätin Andrea Geissbühler setzte die etwa 10‘000 jährlichen Abtreibungen in der Schweiz in den Kontext des verantwortlichen Umgangs mit der Sexualität. Liebe und Sex könnten wunderbar zusammengehören. Vertrauensvolle Beziehungen würden auch die Abtreibungsraten senken. „Es kann nicht sein, dass in der heutigen aufgeklärten Zeit tausende von Babys abgetrieben werden. Die Sinnleere in unserer Gesellschaft, die lebenslangen Depressionen und seelischen Schäden der Betroffenen nach erfolgten Abtreibungen, aber auch die Verluste an wertvollen Menschenleben könnten damit minimiert werden“, so Geissbühler.

Bundesrat soll über die Folgen von Abtreibungen informieren

Mit der heute lancierten Petition wird der Bundesrat gebeten, sich ein umfassendes, wissenschaftlich gestütztes Bild über die gesundheitlichen Folgen von Abtreibungen zu verschaffen. Der Bundesrat soll sich zudem bei den kantonalen Behörden dafür einsetzen, dass in Schule und Universität sowie in Beratungsstellen, Arztpraxen und Spitälern angemessen über die schmerzlichen Folgen von Abtreibungen informiert werde. Das oberste Ziel soll wieder werden, schwangere Mütter für ein gemeinsames Leben mit dem Kind zu bewegen.
Der Marsch fürs Läbe ist international mit Lebensrechtsbewegungen vernetzt. Eine überkonfessionelle christliche Trägerschaft setzt sich mit dem Marsch fürs Läbe mit demokratischen und gewaltfreien Mitteln für das Lebensrecht ungeborener Kinder, auch mit einer Behinderung, ein. 

Kundgebung des 9. Marsch fürs Läbe am 15. September, 15.00 Uhr, vor dem Bundeshaus in Bern

Bitte beachten Sie:

.. den Offenen Brief vom 10. September 2018 an die PNOS-Solothurn zum Thema: Verurteilung der unehrlichen PNOS-Verteilaktion in Solothurn und kategorische Distanzierung von der PNOS.

.. die Medienmitteilung vom 10. September zum Thema: Absage an jeglichen Rassismus und ideologischen Grabenkampf

.. die News-Meldung vom 9. September zum Thema Sicherheit auf dem Bundesplatz

----------------------

Wir danken den Behörden der Stadt Bern und der Berner Kantonspolizei, dass wir die Kundgebung erneut auf dem Bundesplatz durchführen dürfen!

ANREISE: Anmeldeschluss für Carreisen ist der 7. September 2018! Wer sich danach noch anmelden will, soll sich bei uns unter info(at)marschfuerslaebe(dot)ch erkundigen, ob es noch freie Pätze hat.

Personen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit ihrem privaten Fahrzeug nach Bern kommen, sollen bitte frühzeitig anreisen. Auf Grund von Zutrittskontrollen zum Bundesplatz kann es zu leichten Verzögerungen kommen.

Personen, die gemeinsam mit Autobussen anreisen, finden hier Informationen zu den diversen Routen, den Einsteigezeiten und den Preisen (hier können Sie das Merkblatt herunterladen).

ÜBERSETZUNG:

Französisch und Italienisch sprechende Teilnehmer können an speziell gekennzeichneten Tischen auf dem Bundesplatz ein Gerät mit Kopfhörer beziehen, um die Übersetzung des Programms zu empfangen. Für die Herausgabe der Geräte muss eine Identitätskarte oder Fr. 50.00 als Depot hinterlegt werden. (Der vorgesehene Empfang mittels einer App auf das persönliche Handy/Smartphone wurde aus technischen Gründen nicht realisiert.)  

 

FLYER: Papierversionen können Sie kostenlos bei uns anfordern.

Den elektronischen Einladungsflyer mit Infos zum Programm und den Referenten können Sie
H I E R   H E R U N T E R L A D E N 

 

MEDIENLISTE:  Wer sich selber vertieft zu diesem schmerzlichen Thema informieren will, findet auf dieser Medienliste hilfreiche Bücher und DVDs (Liste hier herunterladen).

 

Bitte, stehen Sie am 15. September mit uns dafür ein, dass das Zerrbild der Abtreibung in der Öffentlichkeit korrigiert wird.

Nicht nur ungeborene Kinder sind Opfer von Abtreibungen. Auch zahlreiche Erwachsene leiden daran, dass sie einem Kind das Leben verweigert haben: Mütter und Väter, Grosseltern, Ärzte, Hebammen und Sozialarbeiterinnen. Manche von ihnen haben Abtreibungen empfohlen. Andere haben sich dazu drängen oder zwingen lassen. Wiederum andere haben sie verlangt oder durchgeführt.

In der Öffentlichkeit gelten Abtreibungen zumeist als passable Problemlösung im Fall einer unwillkommenen Schwangerschaft. Leider wird dabei verschwiegen, dass viele Frauen, die ihr ungeborenes Kind abtreiben, später in seelische und körperliche Not geraten (Post Abortion Syndrom). So bleiben viele Betroffene mit ihren Leiden alleine. 

Der «9. Marsch fürs Läbe» will das Tabu-Thema in die Öffentlichkeit tragen und für die Folgen von Abtreibungen sensibilisieren. An der Kundgebung berichten zwei Frauen über ihre Leiden, weil sie ihr Kind abtreiben liessen. Die Frauen geben Einblick in ihre Geschichte. Sie erzählen, wie sie Vergebung, Versöhnung und Heilung gefunden haben. Die Berichte sollen anderen Betroffenen Mut machen, ebenfalls Hilfe zu suchen und anzunehmen.

Im Vorfeld des 9. Marsch fürs Läbe werden wir das Thema der Kundgebung in der Region Bern mit einer Plakat-Kampagne in die Öffentlichkeit tragen. Am 15. September wird den Teilnehmenden des 9. Marsch fürs Läbe eine Petition z.Hd. des Bundesrates vorgestellt. Die Petition wird die Landesregierung auffordern, ihrer Verantwortung für den Schutz des ungeborenen Lebens und den Schutz werdender Mütter in einem weit höheren Masse nachzukommen.  

Statement von Wilf Gasser, Arzt: Leiden nach Abtreibung, Pressekonferenz Marsch fürs Läbe, 29.8.18, Bern

Start Video-Clip MfL18: Klick aufs Bild!

News

27.11.2018

Am 24. November 2018 haben über 2’500 Teilnehmer, darunter viele Familien, am 1. grossen Marsch für...

23.11.2018

In absehbarer Zeit wird der republikanische Kongressabgeordnete Steve King dem...

17.11.2018

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) scheut sich offensichtlich, mit offenem Visier über das...