23.11.2018

Wenn das Herz schlägt: der „Heartbeating Protection Act“

In absehbarer Zeit wird der republikanische Kongressabgeordnete Steve King dem US-Repräsentantenhaus den sogenannten „Heartbeating-Protection-Act“ vorlegen. Dieser sieht vor, dass Abtreibungen verboten sind, sobald der kindliche Herzschlag festgestellt werden kann. Ärzte sollen verpflichtet werden, vor einer Abtreibung das ungeborene Kind auf einen Herzschlag zu untersuchen. Falls dieser feststellbar wird, dürften die Ärzte keine Abtreibung mehr durchführen. Ausnahmen wären nur bei lebensbedrohlichen Umständen für die Mutter möglich. Ärzte, die sich nicht an das Gesetz halten, würde eine Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren drohen. Die Frauen selbst würden nicht bestraft werden.

Steve King teilte mit, dass er im Vorfeld Gespräche mit Kardinal Di Nardo, dem Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Naumann, dem künftigen Vorsitzenden des Pro-Life-Komitees der US-Bischofskonferenz, und Kardinal Dolan, dem derzeitigen Vorsitzenden des Pro-Life-Komitees der US-Bischofskonferenz, geführt habe. Alle hätten sich zustimmend zum neuen Gesetzesentwurf geäussert.

Würde der „Heartbeating Protection Act“ verabschiedet, wären fast alle Abtreibungen verboten. Laut neusten Erkenntnissen der Universität Oxford kann der Herzschlag des Ungeborenen nämlich bereits ab dem 16. Tag nach der Empfängnis festgestellt werden.

Quelle: kath.net.ch/livenet.ch